Der Historische Markt in Lich und damit die Aktionen zur Darstellung des Mittelalters in und um unsere Kirche im Rahmen des Jubiläumsprogramms lockte viele Besucher an. Besonders am Sonntag herrschte reges Treiben, so dass viele Teilnehmer der Führungen begrüßt werden konnten.

In der Kirche führten ein Kaufmann, eine Hebamme und eine Apothekerin vor, welche Hilfsmittel im Mittelalter zur Verfügung standen und wie sich die jeweilige Arbeit gestaltete. Im Südschiff konnte man die Bauhütte anschauen, die die Konfirmanden während ihres Vorstellungsgottesdienstes am Sonntag zuvor präsentiert hatten. Direkt daneben war eine Gutenberg-Druckpresse aufgebaut worden. Die Besucher hatten die Möglichkeit, selbst einen Druck des "23. Psalms" herzustellen und dann auch mit nach Hause zu nehmen.
Rund um die Kirche wurde ebenfalls Vielfältiges geboten. Neben Handwerkern wie einem Täschner, Senkelmacher wurde vorgeführt, wie die Ausrüstung der Wehrleute aussah und auch hergestellt wurde. Ein Schaukampf wurde vorgeführt. Dort befand sich auch die Schauküche, in der außerdem die Verpflegung der Darsteller zubereitet wurde.

In der Kapelle konnten sich die Besucher über die Arbeit der Buchbinderin informieren. Eine Schreibwerkstatt war dort aufgebaut und ein Reliquienhändler berichtete über seine Arbeit. Eine Ausstellung der Marienstiftsbibliothek rundete die Vorführung ab.
Vor der Kirche stellte der Sattler sein Handwerk vor und der Licher Goldschmied einen neuen, eigens mit Licher Motiven gestalteten Ring.
Dort stärkten sich die Besucher mit Kaffee und Waffeln und konnten sich über das diesjährige Jubiläum informieren. Die Jubiläumspräsente wurden ebenfalls angeboten.
Insgesamt waren diese beiden Tage sehr erlebnisreich und geprägt von vielen interessanten Gesprächen und Begegnungen.